Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ beschäftigt sich nicht nur mit dem klassischen Rassismus. Seit der Gründung des Projektes gilt: „Die Diskriminierung von Menschen wegen ihres Glaubens, des Geschlechts und der sexuellen Orientierung, der Hautfarbe und Herkunft, der Behinderung, der Schulart, der Nationalität und was auch immer, lehnen wir ab.“

Ziel des Projektes ist es, den Alltag an Schulen so zu verändern, dass dieser von einem Klima der gegenseitigen Achtung und der Anerkennung individueller Eigenheiten geprägt ist, gepaart mit der gemeinsamen Suche nach verbindenden Normen.

Auf Anregung einer Lehramtsanwärterin unserer Schule beschäftigten wir uns mit diesem Projekt und stellten schnell fest, dass dieses Ziel auch längst in unserem Schulprogramm und nicht zuletzt unserem Leitbild verankert war. Dennoch wollten wir uns für dieses Projekt bewerben, um den Gedanken noch stärker in unserer Schule zu verankern und ganz deutlich nach außen zu zeigen, dass wir an unserer Schule keinen Rassimus jeglicher Art dulden, sondern couragiert für die Rechte aller eintreten wollen. Diese Idee schlugen wir in den Klassenräten unserer Schule den Kindern, in allen Klassenpflegschaften den Eltern sowie dem Kollegium der Schule und des Ganztags vor und erhielten von allen Gruppierungen eine beeindruckende positive Rückmeldung. In verschiedenen Projekten unserer Schule werden wir die Ziele des Projektes umsetzen und demnächst auch die Titelverleihung gebührend feiern.

Deutscher Lesepreis 2019

Die Stiftung Lesen und die Commerzbank-Stiftung haben am 6. November 2019 im Berliner Humboldt Carré den Deutschen Lesepreis an 16 Personen und Einrichtungen verliehen, die sich nachhaltig für die Leseförderung einsetzen. Wir, die Janosch Gru© Stiftung Lesen / Sascha Radkendschule aus Troisdorf, waren dabei und haben den zweiten Platz in der Kategorie „Herausragende Leseförderung an Schulen“ belegt. Aus bundesweit insgesamt 700 Bewerbungen wurden wir ausgewählt. Überzeugt haben wir mit unserem „Rund-um-sorglos-Paket“, das Lesetipps für Schüler, Schülerinnen und Eltern, Lesehaltestelle und -rätsel, Lesewochen und eine Buchdruck-AG vereint.

Engel der Kulturen

Ulrike Hanke als Vertreterin der Stadt Troisdorf und die Künstler Carmen Dietrich und Gregor Merten überreichten das Symbol „Engel der Kulturen“ in Form einer Skulptur und die Urkunde persönlich vor Ort. Die Botschaft der Ringsymbolik der drei Religionen fasste treffend ein Schüler wie folgt zusammen: „Jede Religion glaubt an einen Gott, sie haben nur unterschiedliche Wege dorthin.“ In Kooperation mit dem Haus Oberlar sind nun langfristig verschiedene Vorhaben geplant worden. So wird es zu gegenseitigen Hospitationen und Besuchen auch bei besonderen Festen kommen, die Vertreter der verschiedenen Kulturen werden sich gegenseitig einen Einblick in das alltägliche Leben gewähren und nicht zuletzt wird es – wie schon immer – als Thema im Religionsunterricht aufgegriffen. In der schuleigenen Guttenberg-Druckerei und auch im sonstigen Kunstunterricht wird die Symbolik ebenfalls gestalterisch umgesetzt und weitergestaltet.

Spielen macht Schule

Dank des originellen und durchdachten Konzepts gewannen wir 2018 eine komplette Spielwarenausstattung für ein Spielezimmer. Die Initiative „Spielen macht Schule“ fördert so das klassische Spielen an Schulen, denn: Spielen macht schlau!

„Spielen und Lernen sind keine Gegensätze! Darum sind gute Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel“, so Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, ZNL Ulm.

Hintergrund des Projektes sind die Erkenntnisse der modernen Hirn­forschung. Sie zeigen, dass aktive Erfahrungen mit haptischen und visuellen Reizen, wie sie das klassische Spielzeug bietet, förderlicher sind als die passive Erfahrungsvermittlung, wie sie durch das Fernsehen, PC Spiele etc. stattfindet.

Echt Kuh-l

Die Kinder der Garten-AG nehmen am Wettbewerb Echt kuh-l teil. Es geht dabei um nachhaltige Landwirtschaft und Umweltschutz. Auch wir versuchen unseren Beitrag dazu zu leisten. Was wir gerade dafür machen, kann man ab sofort unter „Aktuelles“ nachlesen und verfolgen. Ob wir bei dem Wettbewerb gewinnen, kann man später auch hier nachlesen.

Klasse 2000

Klasse 2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltvorbeugung im Grundschulalter. Es begleitet die Kinder vom 1. bis zum 4. Schuljahr.

Klasse 2000 fördert wichtige Gesundheits- und Lebenskompetenzen sowie eine positive Einstellung zur Gesundheit. Körperwissen, Bewegung, Entspannung, Ernährung, soziale und persönliche Kompetenzen, Sucht- und Gewaltprävention sind die zentralen Inhalte, die über 4 Jahre intensiv theoretisch, aber vor allem auch praktisch erarbeitet werden.

2014/2015 sind wir mit diesem Konzept an unserer Schule gestartet. Da inzwischen alle Klassen unserer Schule an diesem Programm teilnehmen, wurden wir 2018 schließlich von Klasse 2000 zertifiziert!!!

Tut mir gut – gesunde Schule

Das Programm „Tutmirgut – gesunde Schule“ für Grundschulen im Rhein-Sieg-Kreis wird seit dem Jahr 2008 im Auftrag des Gesundheitsamts Rhein-Sieg-Kreis in bald 50 Schulen umgesetzt. Unter dem Namen „Unterwegs nach Tutmirgut“ ist es gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entwickelt worden.

Seit dem Schuljahr 2018/2019 haben auch wir die Zertifizierung zur Tut-mir-gut-Schule erhalten, nachdem wir ein umfangreiches Konzept vorgelegt haben.

EU – Schulprogramm NRW für Obst und Gemüse

Nach unserer zweiten Bewerbung dürfen wir seit 2017 am EU-Schul-Programm NRW für Obst und Gemüse teilnehmen. Obst und Gemüse schmecken lecker und machen fit für den Schulalltag und sollten für jedes Kind zu einer gesunden Ernährung dazugehören. Doch der Obst- und insbesondere der Gemüseverzehr von Kindern liegt oft deutlich unter der von Fachgesellschaften empfohlenen Menge. Ziel des EU-Schulprogramms ist es daher, mit einer kostenlosen Extra-Portion Vitaminen den Schülerinnen und Schülern Gemüse und Obst wieder schmackhaft zu machen und bereits zu Beginn der Schulzeit ein gesundheitsförderliches Ernährungsverhalten nahe zu bringen.